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Wahlstorf

Quelle: Maik Senkbeil

Natur pur! Eingebettet in eine herrliche Heidelandschaft, die sich bis an die brandenburgische Grenze erstreckt und von vielen Wander- und Reitwegen durchzogen ist, bietet die Gemeinde Erholung und Besinnlichkeit. Für Naturfreunde ist ein Abstecher in das Naturschutzgebiet "Marienfließ" mit seinen großflächigen Sand- und Trockenrasen und einer ausgedehnten Calluna-Heide oder ein Besuch im Quaßliner Moor ein unvergessliches Erlebnis.

 

Ortsteil Wahlstorf

         Quelle: Maik Senkbeil

Dorfteich Wahlstorf

           Quelle: Maik Senkbeil

 

Die Ottoquelle speist den Gehlsbach, ein geschütztes Forellengewässer mit naturbelassenem Verlauf. Nicht nur kristallklares Quellwasser bieten der Gasthof "Zur Ottoquelle" und der Reiterhof "Camp Greenhorn". Das Gemeindegebiet verdankt sein Gepräge den Gletschern der Weichseleiszeit von vor etwa 20000 Jahren. Als die Eismassen abtauten, gaben sie Findlinge, Steine, Geschiebemergel, Ton und Sand frei.

 

Der leichtere und feinere Sand wurde durch die Wassermassen (Gletschermilch) weiter weggetragen und die Region damit zum wenig fruchtbaren Sandergebiet. Eine solche Landschaft, die durch den Wechsel verschiedener Bodenarten - Sand, Kies, Lehm - sowie durch Wasserläufe und Wasserflächen gekennzeichnet war, muss schon für den Steinzeitmenschen ein idealer Siedlungsraum gewesen sein.

 

Wasserläufe und Seen boten den als Fischer, Jäger und Sammler Lebenden, neben ausreichender Nahrung auch Fluchtmöglichkeiten. Noch heute, ca. 12000 Jahre nach der Erstbesiedlung, ringen die 155 Einwohner (Stand 31.12.2013) der Gemeinde, zu denen auch die Ortsteile Quaßlin, Quaßliner Mühle und Darß gehören, um ihre Selbständigkeit.

 

Ortsteil Quaßlin

         Quelle: Maik Senkbeil

Ortsteil Darß

         Quelle: Maik Senkbeil

 

Im Gasthof "Zur Ottoquelle" finden viele kulturelle Veranstaltungen statt. Höhepunkt war zweifellos der historische Festumzug zum 700-jährigen Jubiläum Quaßlins, an dem sich die gesamte Gemeinde beteiligte.