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Die Burg Marnitz

Hier ist der Grundriss der Burg Marnitz zu sehen. Die Hauptzufahrt lag ursprünglich westlicher und der Graben zog sich nach Süden weiter herunter.

 

Unterirdischer Gang in der Marnitzer Burg

Einer Sage nach hatte man von der Marnitzer Burg einen unterirdischen Gang bis nach Putlitz zur dortigen Burg gebaut. Ungefähr auf halber Strecke, bei Suckow soll ein Aus- und Einstieg gewesen sein. Den bewachte ein schwarzer Hund. Im Keller des Hauptgebäudes der Marnitzer Burg blieb ein altes Tonnengewölbe erhalten. Es gibt dem Ort etwas Unheimliches.

 

Die Kinder, die im Haus lebten, hatten immer Angst, wenn sie allein in den altertümlichen Keller mit seinen dicken Feldsteinmauern gehen mussten. Von der Decke hängt noch ein Haken, an dem angeblich die Gefangenen festgebunden wurden. In der hintersten Ecke ist eine schmale, fast mannshohe Öffnung zu sehen. Das soll der Eingang zum Gang nach Putlitz sein.

 

Als im Haus noch das Amt war, trug man durch ihn die geheimen Akten nach Putlitz, wenn der Feind angriff. Dort sollen sie aufgehoben worden sein, bis die Gefahr vorüber war. Nach einer anderen Variante beginnt der bewusste Gang bereits im Nachbarort von Marnitz, in Malow, oder noch weiter, in Neuburg an der Elde.