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Kreien

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Das Dorf Kreien ist mit etwa 250 Einwohnern der größte Ortsteil der Gemeinde. Die Besiedlungsgeschichte reicht bis 1.600 Jahre vor unsere Zeitrechnung zurück. Archäologische Funde wie ein Feuersteinbeil, ein Sichelmesser und ein kleiner Bohrer aus Feuerstein sind Zeugnisse einer über 3000 jährigen Geschichte.

 

Weitere Funde aus der Bronzezeit belegen, dass diese Feldmark seit der Steinzeit fortlaufend besiedelt war. Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes Kreien stammt aus dem Jahr 1271, als Teile der Ländereien und später die gesamte Feldmark in den Besitz des Klosters Marienfließ in Stepenitz übergegangen ist.

 

Aus dem ursprünglichen Angerdorf in der heutigen Schulstraße mit einem Dorfplatz in Gemeinbesitz, hat sich später durch die Aufsiedlung von Lindenstraße und Rosenstraße ein größeres Bauerndorf entwickelt. Die traditionellen Bauernhaustypen der Bauern, Büdner und Häusler sind heute immer noch vorhanden. Ein vollständig erhaltenes Dreiseitgehöft mit zwei impulsanten Backsteinscheunen befindet sich in der Lindenstraße.

 

Weiterhin prägend für das Dorf Kreien sind die Kirche aus dem 14. Jahrhundert, das Pfarrhaus aus Fachwerk mit Backstein, die Schule von 1848 und die ehemalige Molkerei aus dem Jahr 1902.