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Granzin

Quelle: Amt


 

425 Einwohner (Stand 31.12.2016) verteilen sich auf die Ortsteile Beckendorf, Greven, Granzin, Lindenbeck und Bahlenrade. Gepflegte Häuser und Vorgärten, Einrichtungen für Sport und Freizeit, Spielplätze und eine naturnahe Gestaltung des Ortsrandes sowie die nachbarschaftlichen und kulturellen Aktivitäten der Einwohner machten Granzin zum schönsten Dorf Mecklenburg-Vorpommerns im Jahre 1993. Im Bundeswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" konnte 1994 eine Bronzemedaille errungen werden.

 

Ortsteil Greven

       Quelle: Maik Senkbeil

Ortsteil Beckendorf

           Quelle: Maik Senkbeil

 

Wirtschaftliche Grundlage der Gemeinde bilden der Landtechnikbetrieb Schmidt & Co. mit ca. 30 Beschäftigten, 2 große Landwirtschaftsbetriebe sowie der Jugendförderverein Parchim/Lübz e.V. mit der Produktionsschule Westmecklenburg, der Lehrlinge im Bereich Gärtnerei ausbildet. Wie in der Chronik Grevens nachzulesen, hat die Großraumwirtschaft hier schon eine lange Tradition. So hat nach Erwerb der Güter Greven, Lindenbeck und Beckendorf durch den Preußischen Oberst von Plessen im Jahre 1734 dieser "höchsterstaunliche, wirtschaftliche Aktivitäten" entfaltet.

 

Gutshaus Greven

         Quelle: Maik Senkbeil

Feuerwehrgerätehaus Granzin

          Quelle: Maik Senkbeil

 

Er siedelte Bauern aus Holstein an, die sich bei ihm freiwillig in die Leibeigenschaft begaben und vollzog den Übergang von der Dreifelderwirtschaft zur "Koppelwirtschaft", d.h., er legte alle Kleinflächen zu 13 großen Schlägen zusammen und umfriedete sie mit Wällen aus Sammelsteinen, auf die er Eichen und Buchen pflanzte. Ebenso bepflanzte er die Randstreifen vieler Feuchtgebiete, Wiesen und Gräben sowie einige Hügelgruppen.


So begegnen uns heute bei einem Gang durch die Feldmark prächtige, ca 260 Jahre alte Exemplare von Buchen und Eichen.

 

Alleen von Eichen und Buchen Quelle: Maik Senkbeil