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Siggelkow

Bild vergrößern: Kirche Siggelkow Maik Senkbeil
Kirche Siggelkow

Das typische Bauerndorf Siggelkow liegt an der Landesstraße L 09 Parchim – Meyenburg und ist Sitz der Gemeinde.

Das Dorfbild wird bestimmt durch die Kirche - ein Fachwerkbau von 1680, große Bauernhöfe, breite teilweise erneuerte Dorfstraßen und gepflegte Grundstücke.

Verschiedene Handwerksbetriebe, die Agrargenossenschaft, Kfz Werkstätten, Friseure, eine Arztpraxis, Gaststätte, Ferienwohnungen , Camping, Trailstation Kindertagesstätte und das Gemeindezentrum mit seinen vielfältigen Angeboten bereichern das Leben in der Gemeinde.

Zur Gemeinde Siggelkow gehören die Orte Siggelkow, Neuburg, Groß Pankow, Klein Pankow und Redlin. Die urkundliche Ersterwähnung der Orte erfolgte in der Zeit von 1235 bis 1451. Heute leben in der 5484 ha großen Gemeinde 899 Einwohner (Stand 31.12.2023).

Im Gemeindezentrum befinden sich Veranstaltungs- und Seminarräume, Heimatstube, Bibliothek, Ausstellungen und Gästezimmer ergänzen das Angebot.

Sehenswert sind die Kirchen in Siggelkow, Groß Pankow und Klein Pankow, die um 1700 in Fachwerk errichtet wurden. Nach märkischer Bauart entstand die monumentale Kirche in Redlin im Jahr 1876.

In der Siggelkow umgebenden Landschaft mit der Müritz - Elde - Wasserstrasse, dem Blanksee, den Naturschutzgebieten Sabelsee, Gehlsbach und Wüstemoor am Blanksee, dem Landschaftsschutzgebiet Treptowsee und dem Flächennaturdenkmal Sandsee gibt es viele Besonderheiten der Flora und Fauna zu entdecken. Der Wasserwanderrastplatz in Neuburg, der Campingplatz am Blanksee sowie die Trailstation in Klein Pankow werden gern genutzt. Auch die Ferienwohnungen in der Gemeinde Siggelkow laden zum längerfristigen Urlaub für die ganze Familie ein.

Wander/Radwege durch die herrliche Umgebung sind mit anderen Gemeinden verbunden.

Historischer Hintergrund des Wappens der Gemeinde Siggelkow. Der Schild des Gemeindewappens ist durch einen schrägen Wellenbalken geteilt, der den durch das Gemeindegebiet fließenden Moosterbach symbolisiert. Die Urne symbolisiert die zahlreichen ur- und frühgeschichtlichen Grabungsfunde, die in der Gemeinde aufgenommen werden konnten.

Die in der vorderen Schildhälfte befindliche Eule- die Wappenbilderordnung des Herold unterscheidet nicht zwischen Uhu und Eule – steht nicht nur für die schöne Umgebung der Gemeinde und die Bedeutung des Naturschutzes, sondern insbesondere für die Bedeutung als Wirtschaftsfaktor – den Tourismus.

Geschichte der Gemeinde Siggelkow

Im Jahre 1235 wurde Siggelkow erstmalig erwähnt.In Siggelkow hatten sowohl die Grafen von Schwerin als auch die Markgrafen von Brandenburg Rechte inne, die aber von beiden noch in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts an das Kloster Dünamünde (heute Daugravigiva in Lettland) abgetreten werden, unter dem sich Siggelkow schnell zum wirtschaftlichen Mittelpunkt und Verwaltungszentrum dieses Klosters im südlichen Mecklenburg entwickelte.

Wegen der großen Entfernung und der damit verbundenen Schwierigkeiten verkaufte der Abt und Convent in Dünamünde 1270 Siggelkow an den Abt und Convent des Klosters Reinfeld, bei dem der Ort bis zum Jahre 1452 blieb, als ihn Herzog Heinrich von Mecklenburg erwarb.

Weitere Informationen zur Gemeinde finden Sie unter folgendem Link: www.gemeinde-siggelkow.de